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Nach dem Hausgesetz des Hauses Wettin von 1837 mit Nachträgen und dem Agnatenprinzip  kann die Erbfolge und
somit die Position des Hauschefs nur in direkter männlicher Linie weiter gegeben werden.
Bei der aktuellen Nachfolgeregelung des Hauschefs ist ein besonderer Fall eingetreten. Markgraf Maria-Emanuel Prinz
von Sachsen Herzog zu Sachsen, selber kinderlos, hat als vormaliger Chef des Hauses seinen Neffen Alexander Afif,
später Gessaphe adoptiert. Grund war der Versuch das Agnatenprinzip und die Rangfolge der Hausführung zu umgehen.
Dies ist nach dem  bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) legitim, aber nicht nach fürstenrechtlichem Standpunkt. Danach gibt es
einen legitimen Nachfolger des vormaligen Hauschefs Markgraf Maria-Emanuel Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen in
seinem leiblichen jüngeren Bruder Dr. Albert Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen. Die Bestimmung eines Nachfolgers
durch den Hauschef wäre nur für den Fall von Bedeutung gewesen, wenn nach diesem kein Agnat in der direkten
männlichen Nachfolge mehr verfügbar gewesen wäre. Ein solcher Fall ist jedoch nach Markgraf Maria-Emanuel Prinz von
Sachsen Herzog zu Sachsen nicht eingetreten.   Dr. Albert Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen  wurde nach seinem
Bruder der legitime Hauschef und Markgraf von Meißen. Vor seinem Tod und sich seiner historischen Verantwortung
bewusst, hat er seinen Neffen Rüdiger als seinen Nachfolger bestimmt und eine eindeutige Nachfolgeregelung getroffen.
Hierneben sei erwähnt, dass 1997 Alexander zur Nachfolge durch einige, bei weitem nicht alle, Familienmitglieder
gewählt wurde. Die Mehrheit der Zustimmenden hat nachträglich diese Zustimmung notariell widerrufen. Sie fühlten sich
vor allem von der Herkunft Alexanders massiv getäuscht und das Vertrauen wurde unwiderruflich zerstört. Der
Nachweis der adligen Herkunft der Familie Afif bzw. Gessaphe steht seit Jahrzehnten aus.
Dies spielt jedoch bei der von Dr. Albert getroffenen Nachfolgeregelung keine Rolle mehr.
Familie von Sachsen   -   Der Hauschef